Solingen liegt nicht nur auf der Klinge, sondern auch auf einem geologisch anspruchsvollen Untergrund. Mit rund 160.000 Einwohnern und einer Topografie, die von den steilen Hängen des Bergischen Landes geprägt ist, spielt die Wasserdurchlässigkeit des Bodens hier eine andere Rolle als im Flachland. Ob am Rande eines Gewerbegebiets in Ohligs oder im Hangbereich von Gräfrath – wenn das Regenwasser nicht versickert, steht der Bau schnell unter Druck. Wir messen die Durchlässigkeit direkt am gewachsenen Boden mit dem Felddurchlässigkeitsversuch nach Lefranc und Lugeon. Damit klären wir für Solinger Projekte, ob eine Rigole funktioniert oder ein dichter Verbau nötig wird. Zahlen statt Schätzen. Das spart später Ärger mit Staunässe oder ungeplanten Drainagekosten.
Ein Pumpversuch im Hang von Solingen-Gräfrath sagt mehr als tausend Laborproben über die echte Versickerungsleistung.
